Die Seilwinden-Typen auf einem Blick

Hier sehen Sie eine Übersicht zu den unterschiedlichen Seilwinden, die im Werk des niederländischen Herstellers Dromec entworfen und produziert werden. Sollte Sie noch keine konkrete Winde für Ihren Verwendungszweck im Auge haben, können Sie sich an dieser Stelle grob über die diversen Typen und deren Eigenschaften informieren. Sollten Sie dabei Unterstützung benötigen, beraten wir Sie gern und erarbeiten eine Lösung für Sie.

Über unsere Handelsvertretung Stuut Lifting & Lashing können Sie direkt vom Hersteller Seilwinden kaufen. Egal, ob Ankerwinde oder Zugwinde, ob mit elektrischem oder hydraulischem Antrieb, gerne erarbeiten wir eine optimale Seilwinden-Lösung für Sie. Als exklusiver Ansprechpartner für Seilwinden-Produkte von Dromec sind wir für Kunden im gesamten deutsch-sprachigem Raum (Deutschland, Schweiz und Österreich) verantwortlich.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Seilwinden und ihre Funktionsweise

Wichtig bei der Nutzung von allen Seilwinden ist der Fokus auf den zulässigen Seilablenkwinkel. Denn dieser darf auf keinen Fall überschritten werden. In unseren Angeboten des Herstellers Dromec finden Sie daher in der Regel folgenden Hinweis:

Für ein korrektes Seil-Aufspulen auf der Trommel ist es wichtig, dass der zulässige Seilablenkwinkel nicht überschritten wird. Gemäß NEN3508 darf der Seilablenkwinkel 2,5 Grad nicht übersteigen (bei einem links- oder rechtsgängigen Seil). Der Mindestabstand zur ersten Umlenkung muss bei dieser Winde
x Meter betragen, vom Zentrum der Seiltrommel bis zum Mittelpunkt der Umlenkrolle gerechnet. Hierbei wird davon ausgegangen, dass keine zusätzlichen Maßnahmen zur Korrektur des Seilablaufes vorhanden sind.

Die Seilwinden unterscheiden sich sehr in ihrer Funktionsweise, daher haben wir hier die meist verwendeten Typen zum direkten Vergleich zusammengefasst.

Zugwinden:

Zugwinden eignen sich ausschließlich zum Ziehen von Lasten bzw. Personen in der horizontalen Ebene, und dies zu 100%. Die Zugkraft dieser Seilwinden wird wie folgt berechnet: (Masse der zu ziehenden Last) x (Rollwiderstand der Last). Schon bei geringem Neigungswinkel, also schräger Ebene, greift man aufgrund der höheren Sicherheitsanforderungen auf Hubwinden zurück!

Hubwinden:

Müssen Güter oder Personen gehoben werden, kommen Hubwinden zum Einsatz. Laut Maschinenrichtlinie ist bereits schon bei leicht schräger Ebene (Winkel größer als 10°) solch eine Seilwinde einzusetzen, um die Sicherheit beim Heben sowie Halten von Lasten zu gewährleisten. Eine standardmäßige Fail-Safe-Bremse verhindert das „Durchrutschen“. Der Sicherheitsfaktor ist hier aufgrund der Unfallgefahr deutlich höher als bei einer Hubwinde.

Spillwinden:

Spillwinden sind häufig in der (Binnen-)Schifffahrt zu finden. Da diese Seilwinden kein Seil auf einer Trommel aufnehmen, werden sie zu den sogenannten Durchlaufwinden gezählt. Aufgrund dieser Eigenschaft darf die Spillwinde ausschließlich als Zugwinde verwendet werden, beispielsweise zum Festmachen eines Schiffes oder eines Pontons. Das Tau / Seil wird mehrfach um den Spillkopf geschlungen, wodurch die Gegenkraft vervielfacht wird. Bei der Gegenkraft kann es sich um die Handkraft des Bootsmannes handeln oder aber auch um die elektrische Haltekraft bei der innovativen Poller-Spillwinde von Dromec.

Traktionswinden:

Die Traktionswinden sind wie die Spillwinden zu den Durchlaufwinden zu zählen und funktionieren nach selbem Prinzip, nämlich der Kraftverstärkung durch Umschlingungsreibung. Allerdings ist in diesem Fall ein Seil fest zwischen zwei Endpunkten gespannt, an dessen Linie sich die Traktionswinde hin- und herbewegt. Dabei wird das (Stahldraht-)Seil mehrfach in einer 8-Form um die beiden Treibscheiben gewickelt und mithilfe von Rillen sicher geführt. Die Traktionswinde steht dabei auf einem beweglichen Untergrund.